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    Auftraggeber

    Kraftwerksschule E.V, Deilbachtal 199, 45257 Essen

    Planung

    2011

    Fertigstellung

    Nicht ausgeführt.

    BRI

    9.717 m³

    BGF

    2.977 m²

    Lichtbilder

    Visualisierungen Reiser & Partner Architektek BDA

    Veröffentlichung, Auszeichnungen

    • Wettbewerb 3.Preis

    Einfügung in das städtebauliche Umfeld

    Auf der südlichen Seite der Straße „Deilbachtal“ begleiten hauptsächlich Wohnhäuser ihren Verlauf. Das Apartment bildet nun einen neuen Start- oder Endpunkt dieser Folge. Davon ausgehend und unter besonderer Berücksichtigung der Lage in einer Kurve, schlagen wir vor, den Baukörper als Solitär zu gestalten. Die Gebäudebreite und Materialität der Planung bezieht sich auf die Kraftwerksschule, insbesondere auf den Neubau.

    Organisation

    Das zurückspringende, zur Straße geöffnete Sockelgeschoss verzahnt das Gebäude mit der stark ausgeprägten Hangsituation. Die am zentralen Atrium liegende, großzügige Treppe verknüpft die allgemeinen Funktionsbereiche der Erschließungsebene fließend mit den allgemein genutzten Räumen im Erdgeschoss und verweißt im weiteren Verlauf auf die dem Aufenthaltsraum zugeordneten Freianlagen. Diese, bestehend aus Terrasse, Liegewiese und Grillplatz, befinden sich im Übergang zum Landschaftsschutzgebiet. Die Allgemein- und Funktionsräumlichkeiten bilden eine abgeschlossene Organisationseinheit. Auf dieser lastet der Komplex der 54 Apartments. Jeweils 6 Zimmer bilden eine kleine, überschaubare Einheit. Vier Einheiten pro Etage gruppieren sich um das zentrale Atrium, an welchem die Küche mit Essmöglichkeiten zu finden ist. Die L-förmig um das Atrium platzierte Küche öffnet sich großzügig nach Süden und Westen. Die Erschließungszone der Zimmer ist zurückhaltend gestaltet. Die natürliche Belichtung und Belüftung der Flure wird durch schlanke, geschosshohe Fenster ermöglicht. Ingesamt wurde das Raumprogramm erfüllt. Der Anteil der Verkehrsflächen stellt sich als etwas erhöht dar. Dies kommt der hohen innerräumlichen Qualität zugute.

    Landschaftsplanerische Gestaltung / Gebäudegestalt

    Der dreigeschossige Neubau definiert mit den dazugehörigen Nutzungsbereichen der Außenanlagen klar den baulichen Eingriff. Auf der unteren Ebene, der Straße zugewandt, stellen die vor dem Haus angeordneten Stellplätze die nördlichste Expansion der Planung dar. Diese wurden sowohl von der Straße „Deilbachtal“ als auch von der „Singscheider Höhe“ angedient.

    Auf der südlichen Seite schließt die Terrasse mit Grillplatz die Bauaufgabe ab, formuliert aber einen fließenden Übergang zum Naturschutzgebiet. Alle landschaftsplanerischen Eingriffe sind konzeptbezogen stark mit der Architektur verknüpft. Der bauliche Eingriff in das Grundstück bleibt möglichst gering, um der Qualität der Landschaft Rechnung zu tragen.

    Als Fassadenmaterial schlagen wir eine Metallfassade vor, welche in Farbe und Detailausbildung auf den o.g. Neubau Bezug nimmt. Die umlaufenden Fensterbänder ermöglichen eine gute Tageslichtausbeute in den Apartments. Die Anordnung spiegelt die Grundriss-Logik wider. In den Aufenthaltsräumen sind diese geschosshoch und ermöglichen die visuelle und körperliche Erschließung der Außenbereiche (Terrasse/Atrium).

    Wettbewerb Neubau eines Apartmenthauses

    Apartmenthaus Kraftwerkschule, Essen